Jungfernfahrt

Ja wie passend!
Gerade so, dass wir an meinem Geburtstag starten konnten, klappte es mit einem Termin in Metzingen, wo wir - nach einigem hin-und-her-überlegen - nun zusätzlich ein Solarmodul einbauen lassen wollten.
Also fuhren wir am 8.11.17 los, nachmittags erst, kauften unterwegs noch ein paar Kleinigkeiten ein, füllten unseren Wassertank und erreichten ein "All-you-can-eat-and-drink"- Restaurant in Rastatt genau zu dem Zeitpunkt, als der Hunger einsetzte.

Die erste Übernachtung planten wir in Gaggenau beim "Rotherma"; ein wirklich lobenswerter Stellplatz, und gerade noch ein einziger Platz war frei! Aber wir brauchten ja auch nur einen. Total ruhig verbrachten wir die erste Nacht im Alkoven. Also ich. Marion zog um in der Nacht, angeblich weil sie durch ein Schnarchgeräusch gestört wurde. Meiner Meinung ja aus dem Nachbar- WoMo... Aber immerhin, in der "Koje", dem unteren der Stockbetten im Heck, schlief sie sehr gut.
Tatsächlich bietet der Alkoven richtig viel Platz. Klar, es ist gewöhnungsbedürftig, dass man erst die "Hühnerleiter" hinab klettern muss, wenn man mal raus muss. Da tut man sich aus der "Koje" heraus natürlich einfacher.
Frühstücken - und abends kochen - funktionierte top, natürlich müssen die einzelnen Handgriffe noch automatisiert werden, und noch weiß auch nicht jeder, was genau wo untergebracht ist, und ob dieser Standort dafür dauerhaft sein wird. Aber genau deshalb wollten wir ja auch ein paar Tage unterwegs sein.



Ein Besuch bei den Eltern und über Wannweil erreichten wir - natürlich schon wieder bei Dunkelheit, dafür aber auch Regen - den ausgesuchten Stellplatz in Neuffen. Mit toller Sicht auf den "Hohenneuffen", also tagsüber. Und ebenfalls teilbelegt. Schon überraschend für uns war das, dass doch so viele WoMos im November unterwegs sind. Aber auch hier klappte wie gesagt alles gut (außer dass der erste Stromanschluss zwar vier Euro zu sich nahm, aber keinen Strom lieferte). Die Wok wurde eingeweiht, und es schmeckte uns.
Der zustzlich eingebaute Fernseher funktionierte, für das Batterie betriebene Radio sollten wir uns vielleicht noch etwas überlegen - aber womöglich lag es am Standort, wir hatten auch kein Netz.
Die WoMo- Stellplatz- App jedenfalls hat sich bewährt und scheint ziemlich aktuell, beide Plätze daraus entsprachen voll der Beschreibung.

Das Solarmodul wurde morgens in Metzingen eingebaut, also aufs Dach. Wegen der Batterieproblematik und dem noch festzulegenden Platz für die Zusatzbatterie müssen wir neu terminieren und nochmals einen Nachmittag investieren. Nun ja, kann vorkommen, es ist niemand so richtig verantwortlich zu machen dafür, und es gibt auch schlimmere Dinge. Aber das machen wir im Frühjahr.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die ersten Tage, Pilzalarm en masse, es ist dunkel nachts und ein Pferd im Bad

Bettentausch, Schoko- Flut, von bösen Fallenstellern, Überraschungsbesuch und Wander- Besuch