Laues Kiel, die Frau ohne Auto und Ausruh- Aktivitäten
Hallo, wir melden uns aus dem Norden.
Schwierig war das, in dieser Ecke irgendwo ein Plätzchen für die Nacht zu finden, welches nicht offiziell war. Ist halt doch schon sehr touristisch ausgelegt an der Küste, auch wenn noch nicht so richtig Saison herrscht.
Das Wuschele absolvierte ihre 5. Etappe von Eckernförde bis Dänisch Nienhof, wobei sie einen Teil für später "aufsparte", da der neue Stellplatz zuvor am Wege lag. So kamen da nur laue 17,75 Kilometerchen zusammen, sie brauchte 4:00 Std. Allerdings ging das zum Teil durch den Sand oder Kies und immer die Küste entlang. Sie selbst sagt, dass es zwar mal schön ist am Wasser, aber letztlich viel langweiliger als anderswo.
Viele Gleichgesinnte hat sie übrigens noch nicht getroffen während der Wanderung, es war genau einer...
Wir standen für zwei Nächte auf einem Stellplatz genau an der Ostsee, wirklich schön, und am Dienstag sollte schließlich ein Ruhetag sein.
Inzwischen konnten wir auch unseren ja ganz neuen Gasgrill zusammenbauen und einweihen - alles gut, so schmecken die Rib- Eyes einfach nochmal besser.
Apropos kochen. Falls sich der ein oder die andere fragt, was wir denn so essen oder kochen: bisher gab es unter anderem Spargel/ Kartoffeln/ Schinken/ Sauce Hollandaise, Hühnchen und Gemüse aus der Wok mit Reis, Spaghetti/ Meresfrüchte/ Gemüse und Salat, Steaks vom Grill/ Salat/ Baguette - also da muss man sich nicht sorgen, wenngleich es schon ein wenig langsamer zugeht als in der eigenen Küche und auch etwas umständlicher, klar, es ist eben enger.
Ich hörte schon am Vorabend Sätze wie "Ich könnte schon weiter gehen"; und am Ruhetagmorgen solche wie "Heute darf ich ja gar nicht loswandern!"
Und es kam, wie es kommen musste: Um 10 Uhr "scheuchte" mich der Waldschrat in der Reisegruppe auf einen "kleinen Spaziergang" am Strand entlang.
Nicht besonders schön, denn erstens ist der Sandstrand schmal, zweitens mit reichlich Seetang bedeckt und der Rest ist ziemlich tiefer Kies oder eben voll steinig. Wandern, nicht mal spazieren gehen macht da keinen Spaß! Und so sehr viele Fotomotive gab es auch nicht her. Aber toll, und wirklich nur etwas über zwölf Kilometer weit, also genau das Richtige für einen Ausruhtag...
Wie schön, dass dieser Tag verging. Bei tollem Wetter übrigens. Ja, wir wissen, dass das Wetter zuhause und im Süden allgemein derzeit milde ausgedrückt unter aller Sau ist. Tut uns in der Seele weh, wenn wir das hören, aber trotzdem sind wir natürllich sehr glücklich darüber, momentan auf der "Sonnenseite" der Republik unterwegs zu sein. Hier scheint ganztags die Sonne bei angenehmen 23 Grad (tagsüer) im Schnitt. Abends und nachts wirds allerdings durchaus manchmal frisch.
Ich komme hier ja irgendwie gar nicht zurecht. Ein weiteres Beispiel? Ich war einkaufen und vor dem Laden konnte man sitzen und Kaffee trinken, was eine Frau, die wohl den Einkauf beendet hatte, auch tat; schätzte sie auf 70 und von hier. Weil ich mir in der City was ansehen wollte, aber bis dahin nach Navi in einen Vorort gefahren und daher absolut ohne Plan war, wo ich mich gerade befand, sprach ich sie an.
Ich: "Tschuldigung, wie weit ist es denn zum Schloss?"
Sie: "Das ist ja in der Stadt!"
Ich: "Ja, ich weiß. Aber wie weit ist das von hier weg?"
Sie: "Da müssen sie den Bus Nummer..."
Ich: "Ich habe ein Auto".
Sie: "Da kann ich ihnen nix zu sagen, keine Kilometer. Ich hatte noch nie einen Wagen!"
Ich: "Ich wollte nur wissen, wie weit es etwa ist."
Sie: "Das weiß ich nicht. In der Stadt."
Loriot ist ein "Scheiß" (natürlich nicht!) dagegen, aber wenn man die Eingeborene noch hat keifen hören bei ihren beiden letzten Sätzen, dann wars schon TV- würdig.
Das Wuschel startete derweil per Fahrrad (welches ich später wieder einsammelte) zum Startpunkt ihrer aktuellen, sechsten Etappe (denn den ersten Teil Fußweg hatten wir ja schon am so genannten "Ruhetag" gemeinsam bewältigt... ), die sie letztlich bis Kiel führte. Dort bleiben wir für eine Nacht, bevor es dann in Richtung Plön und Holsteinische Schweiz geht und die Sache etwas hügleiger wird.
Kiel selber gibt aus unser beider Sicht jetzt nicht so sehr viel her, das Schloss (das ich selbständig fand) ist so naja (und großteils eingerüstet), und ansonsten bauen sie viel, so dass der Verkehr recht übel ist.
Die Wettervorhersagen für hier sind weiterhin wunderbar und während ich mich freue, in diese mir wohl bekannte Ecke Deutschlands einzubiegen (weil ich vor langen Jahren hier sehr häufig Urlaub machte), freut sich Frau Müller auf die Landschaft und die Anstiege. Und ich seh das kommen, dass demnächst ich wieder derjenige sein werde, der um einen Ruhetag "bettelt"...
Unter diesem link gibt es auch demnächst wieder news über den Verlauf der Tour. Bis dahin allen alles Gute.
Schwierig war das, in dieser Ecke irgendwo ein Plätzchen für die Nacht zu finden, welches nicht offiziell war. Ist halt doch schon sehr touristisch ausgelegt an der Küste, auch wenn noch nicht so richtig Saison herrscht.
Das Wuschele absolvierte ihre 5. Etappe von Eckernförde bis Dänisch Nienhof, wobei sie einen Teil für später "aufsparte", da der neue Stellplatz zuvor am Wege lag. So kamen da nur laue 17,75 Kilometerchen zusammen, sie brauchte 4:00 Std. Allerdings ging das zum Teil durch den Sand oder Kies und immer die Küste entlang. Sie selbst sagt, dass es zwar mal schön ist am Wasser, aber letztlich viel langweiliger als anderswo.
![]() |
| Auf der 5. Etappe |
Wir standen für zwei Nächte auf einem Stellplatz genau an der Ostsee, wirklich schön, und am Dienstag sollte schließlich ein Ruhetag sein.
Inzwischen konnten wir auch unseren ja ganz neuen Gasgrill zusammenbauen und einweihen - alles gut, so schmecken die Rib- Eyes einfach nochmal besser.
Apropos kochen. Falls sich der ein oder die andere fragt, was wir denn so essen oder kochen: bisher gab es unter anderem Spargel/ Kartoffeln/ Schinken/ Sauce Hollandaise, Hühnchen und Gemüse aus der Wok mit Reis, Spaghetti/ Meresfrüchte/ Gemüse und Salat, Steaks vom Grill/ Salat/ Baguette - also da muss man sich nicht sorgen, wenngleich es schon ein wenig langsamer zugeht als in der eigenen Küche und auch etwas umständlicher, klar, es ist eben enger.
Ich hörte schon am Vorabend Sätze wie "Ich könnte schon weiter gehen"; und am Ruhetagmorgen solche wie "Heute darf ich ja gar nicht loswandern!"
Und es kam, wie es kommen musste: Um 10 Uhr "scheuchte" mich der Waldschrat in der Reisegruppe auf einen "kleinen Spaziergang" am Strand entlang.
Nicht besonders schön, denn erstens ist der Sandstrand schmal, zweitens mit reichlich Seetang bedeckt und der Rest ist ziemlich tiefer Kies oder eben voll steinig. Wandern, nicht mal spazieren gehen macht da keinen Spaß! Und so sehr viele Fotomotive gab es auch nicht her. Aber toll, und wirklich nur etwas über zwölf Kilometer weit, also genau das Richtige für einen Ausruhtag...
| Ein "Lockerungs"- Spaziergang am "Ruhetag"... |
| Wohin jetzt? Eine echt schwieirge Entscheidung... |
Ich komme hier ja irgendwie gar nicht zurecht. Ein weiteres Beispiel? Ich war einkaufen und vor dem Laden konnte man sitzen und Kaffee trinken, was eine Frau, die wohl den Einkauf beendet hatte, auch tat; schätzte sie auf 70 und von hier. Weil ich mir in der City was ansehen wollte, aber bis dahin nach Navi in einen Vorort gefahren und daher absolut ohne Plan war, wo ich mich gerade befand, sprach ich sie an.
Ich: "Tschuldigung, wie weit ist es denn zum Schloss?"
Sie: "Das ist ja in der Stadt!"
Ich: "Ja, ich weiß. Aber wie weit ist das von hier weg?"
Sie: "Da müssen sie den Bus Nummer..."
Ich: "Ich habe ein Auto".
Sie: "Da kann ich ihnen nix zu sagen, keine Kilometer. Ich hatte noch nie einen Wagen!"
Ich: "Ich wollte nur wissen, wie weit es etwa ist."
Sie: "Das weiß ich nicht. In der Stadt."
Loriot ist ein "Scheiß" (natürlich nicht!) dagegen, aber wenn man die Eingeborene noch hat keifen hören bei ihren beiden letzten Sätzen, dann wars schon TV- würdig.
Das Wuschel startete derweil per Fahrrad (welches ich später wieder einsammelte) zum Startpunkt ihrer aktuellen, sechsten Etappe (denn den ersten Teil Fußweg hatten wir ja schon am so genannten "Ruhetag" gemeinsam bewältigt... ), die sie letztlich bis Kiel führte. Dort bleiben wir für eine Nacht, bevor es dann in Richtung Plön und Holsteinische Schweiz geht und die Sache etwas hügleiger wird.
![]() |
| Start zur 6. Etappe nach Kiel - es wird ein "Duathlon" |
![]() |
| Auf der 6. Etappe |
Kiel selber gibt aus unser beider Sicht jetzt nicht so sehr viel her, das Schloss (das ich selbständig fand) ist so naja (und großteils eingerüstet), und ansonsten bauen sie viel, so dass der Verkehr recht übel ist.
![]() |
| Am Kieler Schloss |
![]() |
| An einem der Kieler Yachthäfen |
Die Wettervorhersagen für hier sind weiterhin wunderbar und während ich mich freue, in diese mir wohl bekannte Ecke Deutschlands einzubiegen (weil ich vor langen Jahren hier sehr häufig Urlaub machte), freut sich Frau Müller auf die Landschaft und die Anstiege. Und ich seh das kommen, dass demnächst ich wieder derjenige sein werde, der um einen Ruhetag "bettelt"...
Unter diesem link gibt es auch demnächst wieder news über den Verlauf der Tour. Bis dahin allen alles Gute.












Kommentare
Kommentar veröffentlichen