Wie geplant sind wir über zwei Tage bis Flensburg gefahren, mit einer Übernachtung dazwischen. Ganz nett, mal nur über Bundesstraßen bis zur Küste zu cruisen, aber eben auch ganz schön anstrengend! Man bräuchte minimum drei Augen, um Verkehr, Beschilderung und - vor allem - die unzähligen und echt lästigen Blitzer (egal jetzt ob an Ampelanlagen oder einfach nur so am Weg) im Auge zu haben.
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| Zwischenstopp auf einen Schluck und eine Nacht |
Naja, zum Glück hatten wir meist alle vier Augen offen und so sind wir (soweit wir das wissen) durchweg ungeblitzt bis Norden gekommen. Wenngleich uns seltsame Ortsnamen (da fährst du doch glatt durch "Offen", Sülze oder gar Munkwolstrup 😱) und seltsame andere Dinge begegnet sind...
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| Sieht so aus, als ob Uschi ganz schön sparen muss...😭 |
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| Da überholt mich plötzlich ein Leuchtturm - fast hätte ich den Weinvorrat weggeschüttet... |
Aber natürlich soll nicht verschwiegen werden, dass wir landschaftliche highlights en masse vorfanden und (ich glaube es ist eine Krankheit...) schon wieder fotografiert wurde was die Optik her gibt...
Flensburg (ich war da nur einmal dienstlich durchgefahren vor zweihundert Jahren glaub) ist wirklich ein schmuck Städtlein. Wir fanden einen Platz für die Übernachtung, an der so genannten Hafenspitze, also am Wasser. Klar, dass da jeder stehen will, und so musste ab dem späten Nachmittag doch einige wieder umkehren, da nichts mehr frei war. Ein Hoch bei der Gelegenheit auf unsere "Stellplatz- Radar"- app, die echt saubere Hinweise gibt und top Dienste leistet!








Um bissi was einzukaufen mussten wir vor dem Feiertag auch noch Läden aufsuchen, und wegen des "Schwarzen Peter" hab ich das Wuschele beinahe nicht aus einem Laden wieder heraus gezerrt bekommen... es war eine Bäckerei. Also weil ich es noch niemals nicht gehört habe, geschweige wusste, ist es vielleicht für den ein oder anderen "Nicht- Fischkopp" (abends um neun übrigens "Moin"!) auch neu: sie nennen hier "Schwarzer Peter" was bei uns schon immer "Kalter Hund" heißt. Ein recht süßes Gebäckzeugs also, das gerne und meist streng hüftwärts wirkt.
Geniales Wetter übrigens bis dahin, so dass (ich denke wegen akuter Einrostungsgefahr) das Wuschel natürlich zum Zehn- Kilometer- Warmmach- Fußmarsch durch Flensburg aufrief. Gottseidank geht das jetzt los, also richtig!
Heute früh war es soweit. Weil unser Übernachtungsplatz einige Kilometer enfernt war, brachte ich "Frau Wanderlust" also zur dänisch- deutschen Grenze zum Beginn des E 1/ Deutschlandteil. Da strahlten dann die Äuglein, und dann glühten auch schon die Sohlen, wobei diese erste Etappe ja voll pillepalle sind, da nur schmale 21 Kilometerchen. Fraglich, ob ich da überhaupt was kochen sollte; Spargel waren in der Planung.
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| Startschuss zu 1500 KM E 1 durchs Land ab dänisch- deutscher Grenze am 10.5.18 um 08.30 Uhr |
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| Abwechslungsreiche erste Etappe |
Okay, ganz reibungsfrei verlief die erste Etappe nicht. Nach etwa zwei Drittel der Strecke erwischte es auch diese Gegend mit den angekündigten Gewittern. Während ich einen wieder sehr angenehmen Platz fand - abgesehen vielleicht von der Tatsache, dass die erste Begegnung dort mit einem Dortmund- und einem Schalke- Fan stattfand, was die natürlich dringend erzählen mussten. Meinen Gag, ob das ein Gen- Defekt sei, konnten oder wollten sie nicht verstehen 😭 - musste das Wuschel zwischendurch unterstehen. Aber es verging ohne Schaden und ohne nass zu werden.
So erreichte sie das (selbst gesteckte) Tagesziel - also mich, denn ich bin ja jeden Tag das Tagesziel! - nach 6:12 Std und 29,44 Kilometer. Es sei eine entgegen den meisten Beschreibungen sehr schöne Etappe gewesen, berichtete sie bei Ankunft. Probleme für morgen und die zweite Etappe seien nicht vorhanden. Na dann.
Sodele, das war es dann für heute und den ersten Beitrag während der Tour. Wer mag, unter diesem link gibt es einigermaßen regelmäßig das Neueste vom Wuschele (und mir). Bis dahin.
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